Die Höhle auf dem Cover der Scheibe "Tales Of Terror" befindet sich in Stuttgart in einem Privatpark in der Nähe des Zoos "Wilhelma".



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Sieben Jahre nach dem unrühmlichen Ende von STORMWITCH wagt Sänger Andy Mück einen Rehabilitationsversuch dieser legendären deutschen Formation. Allerdings ziemlich im Alleingang, denn seine Begleittruppe (bestehend aus dem ehemaligen Tyrant-Schlagwerker Marc Oppold, den Tyran Pace-Schergen Fabian Schwarz und Alex Schmidt sowie Neu-Bassmann Dominik Schwarz) verbindet herzlich wenig mit der musikalischen Vergangenheit der „Romantic-Metaller“. „Dance With The Witches“ lebt (von Mücks unverkennbarem Stimmorgan einmal abgesehen) in erster Linie von der Nostalgie, dem Kult und den Erinnerungen an alte Heldentaten in Form von „Walpurgis Night“, „Tales Of Terror“ oder dem kommerzielleren Material von „The Beauty And The Beast“. Und das ist trotz vereinzelter Charisma-Bolzen wie dem schnellen Titelsong, dem anschließenden Schlepper ´Jeanne D´Arc´ oder auch ´The King Of Terrors´ nicht nur ziemlich schade, sondern auch zu wenig. Aber auch wenn STORMWITCH hier nicht das erhoffte Überfliegeralbum veröffentlicht haben, bietet „Dance With The Witches“ nichtsdestotrotz akzeptable bis gute Metal-Unterhaltung mit Kante. Letztlich werden STORMWITCH mit diesem Comeback-Versuch allerdings bleiben, was sie immer waren: ein Stück sympathischer Underground.
Verfasser: Daniel Böhm
Ausgabe: Heft #184
Quelle: www.rockhard.de
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Mit STORMWITCH war ich bisher noch nicht allzu sehr vertraut, hab mal vor einiger Zeit in ne Platte reingehört (Ich glaub das war die „War of the Wizards“), fand die aber nicht sonderlich berauschend, hab mich deshalb auch nicht weiter in die Band vertieft!
Tja, ich glaub ich muss echt was nachholn!! „Dance with the Witches“ ist nämlich ein Megageiles HEAVY METAL Album geworden!! Hab halt auch schon öfters gehört die Platte würde nicht viel mit den alten STORMWITCH zu tun haben, da vom Original Line-Up eben nur Sänger Andy Mück dabei ist, der Rest besteht aus ehemaligen NIGHTWOLF und TYRANT Mitgliedern, sowie ein paar neuen Gesichtern!! Ich bin aber total von dem was dabei rausgekommen ist begeistert, geiler solider HEAVY METAL eben, ab und zu driftet es bisschen in HARD ROCKige Gefilde ab, macht aber nix, Hauptsache es rockt geil ab!!
Zu den Highlights der Scheibe zähl ich auf jeden Fall den superben Stampf-Hymnen Opener „Man of Miracles“, den speedigen Titelsong, das etwas folkige und an SKYCLAD erinnernde „The Devil´s Bride“, die Kuschelballade „Nothing more“...hm, ja, und die recht atmosphärische Nummer „Jeanee D´Arc“!! Unter den 12 Songs versteckt sich zwar auch die ein oder andere enttäuschende Komposition, und ein paar Durchschnittssongs, aber alleine die oben genannten sind schon den Preis Wert!! Die machen so fuckin´ süchtig, echt abnormal!!! Weiß gar nicht mehr wann es das letzte Mal passiert ist das ich ne Platte tagelang fast ununterbrochen so oft gehört hab!!!
Werd mir jetzt demnächst doch mal was altes von der Sturmhexe besorgen, vielleicht killt das ja auch so geil!! Alt Fans sollten der Scheibe ihr Ohr leihen, und wer (wie ich) noch nicht zur Fangemeinde der „Masters of Black Romantic“ gehörte, jedoch auf geilen und absolut traditionellen METAL steht, für den ist das Teil echt verdammt noch mal PFLICHT!!!!!!
COME AND DANCE WITH THE WITCHES!!!
Quelle: www.metal-district.de
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STORMWITCH war eine der Vorzeigebands des Heavy Metals und bescherte uns in den Achtziger Jahren so großartige Alben wie "Walpurgis Night" (1984), "Tales Of Terror" (1985), "Stronger Than Heaven" (1986) und "The Beauty And The Beast" (1988). Aber auch in den Neunziger Jahren lieferten sie mit "Eye Of The Storm" (1990) und "War Of The Wizard" (1992) recht ansprechende Alben ab. Mit "Shogun" (1994) spielten die "Masters Of Black Romantic" - wie sie von ihren Fans bezeichnet wurden - ihre letzte Scheibe ein, ehe die Hexe vorläufig zu Grabe getragen wurde.
Doch man ließ der Band keine Ruhe, denn der Name STORMWITCH wanderte immer wieder durch die Metal-Presse, forciert durch die Cover-Versionen von WHITE SKULL ("Tears By The Firelight") und HAMMERFALL ("Ravenlord").
Der Sänger Andy Mück war Ende der Neunziger Jahre zusammen mit dem Gitarristen und Songwriter Martin Winkler mit der Verwirklichung eines Musicals beschäftigt, wobei jedoch zwischendurch der Song "Dance With The Witches" für einen treuen Fan entstand. Da Martin und ein paar Freunde nicht lockerließen, wurden immer weitere Songs komponiert, und es kristallisierte sich dabei auch ein ziemlich fruchtbares Line-up heraus. Lange Rede - kurzer Sinn: STORMWITCH sind wieder zurück, und sie haben mit "Dance With The Witches" auch ein neues Album am Start.
Das Album beginnt - wie eigentlich fast alle früheren STORMWITCH-Alben auch - mit einem Intro, das hier mit einigen Chören aufwarten kann, die dann langsam, aber sicher in den ersten Song übergehen. "The Man Of Miracles" ist ein ordentlicher Midtempo-Song, der mit kräftigen Gitarrenriffs, aber auch mit mehrstimmigem Gesang daherkommt, und dennoch sticht die markante Stimme von Andy Mück heraus, die schon früher die STORMWITCH-Songs entscheidend mitgeprägt hat. Der Titeltrack "Dance With The Witches" ist dann um einiges schneller und druckvoller, was vor allem an den recht zackigen Gitarrenriffs liegt, aber auch hier ist der Chorus STORMWITCH-typisch sehr eingängig gehalten - ein Song, der es locker mit den alten Klassikern aufnehmen kann. "Jeanne D´Arc" ist wieder ein Midtempo-Song, diesmal mit einem sehr stampfenden Rhythmus, aber auch ziemlich bombastische Chöre sind hier wieder am Start (etwas überraschend ist die weibliche Background-Stimme). Bei "The Knights Of Light" geben die Jungs dann wieder mehr Gas, wobei hierfür natürlich das kraftvolle Riffing und Drumming verantwortlich ist. Ziemlich ungewöhnlich ist bei diesem Song der für seine Verhältnisse ziemlich tiefe Gesang von Andy Mück - klingt aber gar nicht schlecht. Und wo wir gerade beim Thema "ungewöhnlich" sind: Unter diese Rubrik fällt auch der Song "The Devil´s Bride", der zwar ziemlich flott daherkommt, aber ansonsten ist er sehr folk- und mittelalter-mäßig beeinflusst - "Tears By The Firelight" auf Speed kommt in etwa hin. Dieser Klassiker ist auch ein gutes Stichwort, denn mit "Nothing More" folgt eine Ballade, die zunächst sehr ruhig beginnt, aber die im weiteren Verlauf auch ihre kraftvolleren Momente hat. An der Tatsache, dass STORMWITCH sehr gut melodische Songs schreiben können, ohne die Power zu vernachlässigen, hat sich eben nichts geändert. "The House Of Usher" ist anschließend wieder ein ziemlich druckvoller Midtempo-Song, der - wie fast selbstverständlich - über einen sehr eingängigen Chorus verfügt. Ähnliches kann man auch über "The King Of Terrors" sagen, auch wenn sich Andy hier erneut mit einer relativ tiefen Stimme zeigt und der Song dadurch etwas düsterer wirkt. "Proud And Honest" kommt dann, vor allem aufgrund der zackigeren Gitarrenriffs, wieder etwas schneller und kraftvoller daher, ehe mit "My World" eine weitere Ballade folgt. Allerdings herrschen die ruhigen Töne hier nur am Anfang vor, da ab dem ersten Chorus schwere Gitarrenriffs für die nötige Portion Power sorgen. "The Altar Of Love" ist im Großen und Ganzen wieder einmal ein Midtempo-Song mit einem stampfend daherkommenden Rhythmus, auch wenn immer wieder auch langsamere Passagen vorkommen, die zeigen, welches gute Gespür für Melodien bei STORMWITCH vorhanden ist. Mit "Together" haben die Jungs zum Abschluss des Albums auch noch eine reinrassige Ballade am Start, die die Platte sehr ruhig ausklingen lässt.
STORMWITCH ist mit "Dance With The Witches" ein sehr gutes Comeback-Album gelungen. Der Großteil der Songs bewegt sich zwar im Midtempo-Bereich und der eine oder andere schnellere Song hätte sicherlich nicht geschadet, aber musikalisch ist das, was hier geboten wird, einwandfrei. Wer STORMWITCH früher mochte, der wird sicherlich auch an diesem Album seinen Gefallen finden, und alle anderen sollten diesem Silberling ruhig auch ein paar Probedurchläufe gönnen.
Anspieltipps: Dance With The Witches, The Devil´s Bride, Proud And Honest
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Nach etlichen Jahren in der Versenkung ? und leider ohne Mastermind Lee Tarot ? meldet sich hier eine der (wenn nicht die) deutschen Melodic Metal-Legenden zurück. Mit dem Intro The Man of Miracles beginnt man eher gemütlich, fegt einem allerdings auch gleich ein amtliches Solo um die Ohren. Es folgt ein spitzer Schrei und die Marschrute ist klar. Mit den Hexen ist weiterhin gut zu tanzen! Ihren Sinn für gute Melodien haben die Jungs im Laufe der Jahre nicht verloren, und erstaunlich frisch klingen sie noch immer. Das ändert sich auch nicht bei den eher ruhigen Stücken, die zudem wundervoll rockig sind und extrem cool rüberkommen, ohne den schmalen Grad zur Peinlichkeit zu überschreiten ? und das trotz eingeflochtener Special-Effects wie zitierendem Frauengesang, Glockengeläut und ähnlichem Kram. Und dann ist das Teil auch noch verdammt heavy und das Charisma in Andi Mücks Stimme verhilft noch jeden Refrain zu veredeln. Tolle Leistung meiner Meinung nach. Es fehlt sicher die Festigkeit früherer Werke, doch das Einbasteln keltischer Folklore wie in The Devil?s Bride oder der unüberhörbare Spaß, der in Stücken wie The House of Usher steckt (ein wenig Humor schadet auch dem Metal nicht), sind dermaßen überzeugend, dass man den alten Kram glatt vergisst. Geradezu spielerisch (äh, was auch sonst?) erzeugen Stromwitch eine Gänsehautstimmung nach der anderen und rühren gar lyrisch zu Tränen (My World). Jungs, ihr werdet wohl Euer Lebtag an Euren alten Werken gemessen werden und das Flair alter Tage bestimmt auch nie wieder erreichen ? schön, dass ihr?s auch gar nicht versucht, sondern uns ein sehr gutes Stück 2000er Melodic Metal vorsetzt!
Quelle: www.eternitymagazin.de
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Eigentlich waren STORMWITCH eine Band, die ich schon immer recht gut gefunden habe. Alben wie "Walpurgis Night" (1984), "Stronger Than Heaven" (1986), "Eye Of The Storm" (1989) oder "The Beauty And The Beast" (1987) sind auch aus heutiger Sicht echte Klassiker, die sich gelegentlich immer wieder mal in meinen CD-Player verirren. Im krassen Gegensatz dazu stehen allerdings Scheiben wie "Shogun" (1994) und "War of the Wizards" (1992), die zu keiner Zeit an die o.g. Großtaten anknüpfen konnten und dem Namen STORMWITCH größeren (aber keineswegs irreperablen) Schaden zufügten. Doch in den letzten Jahren kam es immer wieder mal vor, daß Bands wie WHITE SKULL oder besonders HAMMERFALL STORMWITCH als Einfluss nannten und Songs von ihnen coverten, so dass sich nun, nach fast acht Jahren Sendepause (auch wenn vor einiger Zeit Ur-Gitarrist Harald Spengler bzw. Lee Tarot unter dem Banner Tarot s Myst ein recht maues Konzeptalbum veröffentlichte) Gründungsmitglied und Sänger Andy Mück (a.k.a. Andy Aldrian) - übrigens das einzige Urmitglied der aktuellen Besetzung - zusammen mit seinen neuen Mitstreitern Martin Winkler (Guitar), Fabian Schwarz (Guitar, Ex-Tyran Pace), Alex Schmidt (Keyboards, Ex-Tyran Pace), Dominik Schwarz (Bass) und Ex-TYRANT-Drummer Marc Oppold mit zwölf neuen Songs (54:22 Min.) und dem achten Album "Dance with the Witches" zurückmeldet. Dieses knüpft nicht nur vom herrlich unmodernen Sound her (den Mix übernahm Achim Köhler, u.a. BRAINSTORM, PRIMAL FEAR) beinahe nahtlos an die alten Zeiten an, auch musikalisch lässt man die Vergangenheit aufleben. Wie fast immer beginnt eine STORMWITCH-Scheibe mit einem Intro, das aber recht schnell in den ersten "richtigen" Song "The Man Of Miracles" übergeht. Ein recht guter Midtemposong, der spätestens mit dem Einsetzen des Gesangs als STORMWITCH-Song erkennbar ist und ein ziemlich geiles Gitarrensolo enthält. Man muss überhaupt und generell sagen, daß die meisten Songs (z.B. "The House of Usher", "The King of Terrors") im Midtempobereich angesiedelt sind, was auch für "The Devil´s Bride" gilt, das zwar etwas RUNNING WILD-ig beginnt, aber auch hörbar von mittelalterlicher Musik beeinflusst wurde. Doch auch die deutlich schnelleren - wie fast alle Tracks mit einem eingängigen Refrain versehenen - "Dance with the Witches", "Proud and Honest" und "The Knights of Light" sind bandtypisch und hätten auch auf den alten Scheiben ein Highlight dargestellt. Eher balladesk sind dagegen "Together", "Nothing More", "My World" (steigert sich nach verhaltenem Beginn zu einer richtig guten Power-Ballade mit einem Riff, daß mich an die "Headless Cross"-Phase von BLACK SABBATH erinnert), doch auch das eher groovig-stampfige "Jeanne D´Arc" (mit fetten Chören und weiblichen Backingvocals) kann überzeugen. Die Melange zwischen Power, Melodie, Eingängigkeit und Härte stimmt also. Wer die alten Stormwitch mag/mochte, wird sicherlich an diesem Album Gefallen finden. Allen anderen sei ein Probehören empfohlen...
Quelle: www.vampster.com


