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www.metalspheres.de

Battle Cry Records machen es endlich möglich, daß die ersten 3 und zugleich auch besten Stormwitch Alben endlich würdevoll auf CD erhältlich sind. Remastered mit einem schönen offenen, dynamischen Klang und Liner Notes, wie das bei Metal Veröffentlichungen sein muß und mit Bonus Songs bestückt (5 Live Songs, die allerdings nicht so toll klingen, da es sich um Aufnahmen aus den 80ern handelt), so muß eine CD Veröffentlichung aussehen.
Das Dritte Album der Sturmhexen war ein Volltreffer des melodischen Metals, mit schönem Gesang und packenden Riffs, sowie melodiebetonten Leadgitarren, stellte es eine der Sternstunden des Teutonen Stahls der 80er Jahre Prägung da. Egal ob der Opener "Rats in the Attic", das Mid-Tempo Stück "Eternia", oder das von einem wunderschön angetriebenen Lead-Intro "Jonathan's Diary", hier sind nur klasse Stücke drauf, die allesamt bewiesen, daß Stormwitch schon lange vor Helloween eine der besten deutschen Heavy Metal Bands waren. Mit "Stronger than Heaven" spielten sich Stormwitch nicht nur in die Herzen der Heavy Metal Fans, sondern sie bekamen von diesen die Bezeichnung "Masters of Black Romantic (Metal)" verpasst, die auch hervorragend ihren Stil beschrieb. Denn die Band hatte sich von ihrem pubertären Black Metal Image gelöst, da sie sowieso nie eine Black Metal Band gewesen waren, und legte nun viel mehr Wert auf klassisch inspirierte Texte und Musik. Dies hört man vor allem bei "Johnathan's Diary" und "Dorian Gray". Dass die Band ihre Spuren hinterließ erfuhren die Metal Fans als Hammerfall das ebenfalls auf diesem klasse Album enthaltene "Ravenloard" coverten und damit einem ihrer größten Einflüsse Tribut zollten. Leider sollte Stormwitch ein ebenso großer kommerziellen Erfolg wie der von Hammerfall verwehrt bleiben. Aber wer weiß, vielleicht war es sogar besser so, denn so manche Band wurde mit dem kommerziellen Erfolg auch musikalisch immer kommerzieller, bis die Metal Fans ihr den Rücken kehrten! Auf jeden Fall sollte jeder echte Melodic und Heavy Metal Fan diese 1986er Pflichtscheibe in seiner Sammlung haben, besonders jetzt, da sie erstmals auf CD erhältlich ist. Danke Battle Cry Records!

Quelle: www.metalspheres.de

www.underground-empire.com

Wenn man die Frage nach dem Besten, das Deutschland metallischerdings bislang hervorgebracht hat, stellt, muß sehr bald auf die STORMWITCH-Frühwerke stoßen. Und genau jene sind nun erstmals in vernünftiger Form auf CD veröffentlicht worden, während man sich bis dato nur mit verschiedensten zwielichtigen Ramschpressungen herumärgern mußte.
So präsentiert das '84er Debüt »Walpurgis Night« eine Band, die unbekümmert drauflosspielt, doch schon zu diesem Zeitpunkt ihren melodischen Heavy Metal erstaunlich gekonnt abfeuert. Auf dem Nachfolger »Tales Of Terror« von 1985 legte man jegliche Kinderkrankheiten ab und ließ nun verstärkt textliche Einflüsse von Schriftstellern wie Edgar Allan Poe (s. ›Masque Of The Red Death‹) zur Geltung kommen, was der Band den Titel "Masters Of Black Romantic" eintrug. Auf der im Folgejahr erschienenen dritten Scheibe »Stronger Than Heaven« führte die Band ihre Mischung aus Power und Melodie zur Perfektion und schuf ein echtes Meisterwerk. Auf diesem Album befindet sich neben dem besten STORMWITCH-Song ›Eternia‹ auch die Nummer ›Ravenlord‹, durch die dank der HAMMERFALL-Coverversion der Name STORMWITCH vor Jahren wieder in Gedächtnis zurückgerufen wurde.
Alle drei CDs wurden mit reichhaltigen Booklet ausgestattet und enthalten jeweils vier Bonustracks: Dabei handelt es sich zumeist um Liveaufnahmen, unter denen sich acht unveröffentlichte Songs befinden. Zwar ist die Klangqualität nur mittelprächtig, doch wen würde das stören, wenn diese Meilensteine der deutschen Metalgeschichte endlich für jedermann zugänglich sind?

Quelle: www.underground-empire.com

www.metal-district.de

Auch das dritte Album „Stronger Than Heaven“ (LP-Release 1986) der Black Romantic Metaller Stormwitch erblickt durch Battle Cry Records erstmals das Licht im CD-Format. Sänger Andy Mück (aka Andy Aldrian) und seine Mannen klingen auf der einen Seite auf diesem Silberling etwas geschliffener als zuvor, haben aber dafür einen ganzen Schwung Hits im Gepäck. Schon der Opener „Rats In The Attic“ offenbart diese Ohrwurmqualitäten und Songs wie „Ravenlord“ (das ja 1996 durch Hammerfall eine Neuauflage erfuhr) oder „Jonathon’s Diary“ stehen dem in Nichts nach. Mit „Dorian Grey“ ist auch auf diesem Album wieder ein interessantes Instrumental zu hören und natürlich wurden auch wieder vier Live-Bonustracks mit draufgepackt. Mit „Stronger Than Heaven“ begann auch die von einigen als „Poserphase“ betitelte Ära in der Stormwitch sich mit barocken Kleidungsstücken schmückten – letztendlich natürlich wie immer eine Frage des Geschmacks. Unumstößliche Tatsache ist jedenfalls, dass dieses Album rein vom Songmaterial her das Beste ist, was die Süddeutschen bislang abgeliefert haben – Tuntenfummel hin oder her.

Quelle: www.metal-district.de

www.sleaze-metal.com

Das dritte Album der Deutschen Heavy Metal Band „Stormwitch“ gilt wie alles Material das die Jungs in den 80er veröffentlicht haben als absoluter Klassiker. Mit sieben Songs im Gepäck und neuem Image (The Masters of the Black Romantic) wollten „Andy Mück“ damals mit lustigen Barock Kostümen die Welt erobern. Wenn man sich „Stronger than Heaven“ das dritte Album der Band so anhört, wäre ein Durchbruch durchaus möglich gewesen, denn die Scheibe ist wirklich absolut geil. Nach dem kurzen Intro gibt es gleich einen famosen Metal Ohrwurm auf die Lauscher „Rats in the Attic“ nennt sich dieser und ich gebe zu, es ist einer meiner Favoriten von „Stormwitch“. Obwohl die Nieten und das Leder den Fantasy Kleider weichen mussten, spielten die Deutschen immer noch kompromisslosen Heavy Metal mit Killer Hooklines und mörderisch starken Melodien. So bekommt man mit „Jonathan’s Diary“ einen feinen Metal Song geboten der sich sich fast schon Progressive anhört und mit einem feudalen Chorus auffährt. Die Alben von „Stormwitch“ wurden letztens glaube ich mal wieder veröffentlicht, cool für alle die sonst Unmengen an Geld investiert hätten, ich bin dennoch Stolz die Originale zu besitzen. Eine echte Perle auf „Stronger than Heaven“ stellt die Nummer „Slave to Moonlight“ darf, der Refrain ist echt eine Wucht. Weiter kann auch der bombastische Titeltrack „Stronger than Heaven“ absolut überzeugen und „Ravenlord“ kam vor Jahren wieder im Umlauf dank der Band „Hammerfall“ die sich dem Stück annahmen. Dieses fantastische Album wird durch „Allies of the Dark“ würdig beendet und es bleibt zu vermelden dass sich Heavy Metal/Power Metal Fans diese Scheibe unbedingt zulegen sollten, wer mal wissen möchte woher Bands ala „Hammerfall“ ihre Ideen haben, wird hier ganz bestimmt fündig. 100 % Klassiker Alarm !!!!!

Quelle: www.sleaze-metal.com

www.powermetal.de

Nachdem Battle Cry Records den gesamten Backkatalog des schwäbischen Kultlabels GAMA aufgekauft hat, steht uns eine lange Reihe an Rereleases von tollen Scheiben ins Haus, die lange nicht erhältlich und sehr gesucht waren. Den Anfang macht das Label dabei mit den ersten drei Alben einer der bekanntesten GAMA-Bands, nämlich mit STORMWITCH. Für uns Metalfans aus der Ulmer Gegend gehörte das Quintett aus Gerstetten natürlich zu den frühesten Metal-Erfahrungen, weshalb viele Leute aus meiner Gegend immer noch totale STORMWITCH-Fans sind. Aber ich finde auch, dass STORMWITCH, wie auch viele andere Bands aus dem Stall von GAMA, keinen Deut schwächer waren als ihre Äquivalente bei Steamhammer oder Noise. Dass keine von ihnen je den wirklich großen Durchbruch geschafft hat, lag also eher weniger an den Bands, sondern an anderen Dingen, die wir hier nicht näher erörtern wollen.

Bei "Stronger Than Heaven" handelt es sich nun um das dritte Album der Sturmhexen, und nachdem die ersten beiden Klassiker zwar aufgrund der speziellen STORMWITCH-Melodien und Andy Mücks sehr charakteristischem, hohem Gesang schon sehr eigenständige Werke waren, gelang es den Jungs erst auf dem Drittwerk, sich auch hinsichtlich des Images anders in Szene zu setzen. Aus den "Chains & Leather"-Freaks wurden die "Masters Of Black Romantic", wobei das Songmaterial immer noch hart genug ist, um jedem Fan des teutonischen 80er-Metals zuzusagen.

Das Hauptaushängeschild der Band ist eben Andy Mücks bereits erwähnter Gesang, der zwar hoch, aber zumeist nicht schrill ist, und der auch sehr einfühlsame und romantische Passagen hervorragend meistert. Andy ist ein sehr eigenständiger Sänger, und mir fällt beim besten Willen keiner ein, den ich direkt mit ihm vergleichen könnte. Daneben sind die zweistimmigen Gitarren des Songwriterduos Harald Spengler und Stefan Kauffmann ein weiteres sehr charakteristisches Element im STORMWITCH-Sound. Die Melodien sorgen bei mir nach all den Jahren immer noch für Gänsehaut, und wenn ich's mir recht überlege, ist es sehr ungerecht, dass diese einzigartige Band lange Zeit total unterbewertet war. Erst HAMMERFALLs Cover des ebenfalls auf dieser Scheibe vertretenen Überhits 'Ravenlord' brachte STORMWITCH wieder wirklich ins Gespräch. Es folgten die Reunion der Band in verändertem Line-up, zwei neue Scheiben, und nun endlich die ersten richtig offiziellen und wertigen CD-Versionen der alten Alben.

Das 1986er-Werk ist wohl die STORMWITCH-Platte mit der größten Hitdichte. Songs wie die sehr eingängigen und höchst melodischen Uptempo-Kracher 'Rats In The Attic' oder 'Slave To Moonlight', und epischere Songs wie 'Jonathan's Diary' und der Titelsong sind melodischer aber dennoch harter Heavy Metal der Sonderklasse. Man mag mir nostalgische Verklärung vorwerfen, aber ich kann hier einfach nicht anders. Die Schwaben waren Mitte der Achtziger meiner Meinung nach eine der besten melodischen Metalbands aus Deutschland, und dieses Album ist ein eindrucksvoller Beweis dafür. Wer die Band noch nicht kennt, sollte unbedingt mal reinhören.

Diejenigen, die "Stronger Than Heaven" schon als Vinyl haben, wird interessieren, ob der Battle-Cry-Rerelease auch eine schmucke Sonderausstattung zu bieten hat. Nun, ich würde sagen, dass dies der Fall ist. Die CD kommt in wirklich schöner, liebevoll rekonstruierter Aufmachung, mit 14-seitigem, vollfarbigem Booklet, davon sieben Seiten ausführliche Bandbiographie, die allerdings in allen drei Rereleases identisch ist. Dazu gibt's vier Bonustracks, die 1984 in der Rockfabrik Ludwigsburg mitgeschnitten wurden. Diese Songs heißen 'Children Of The Night', 'Buried Alive', 'Long Boats On The Horizon' und 'Beware The Demons' ... und der Kenner darf sich freuen: Keiner dieser Songs war je auf einem Studioalbum der Band zu hören. Allerdings möchte ich darauf hinweisen, dass die Ansprüche an die Soundqualität hier natürlich nicht sehr hoch sein dürfen. In punkto Songwriting gehen die vier Stücke in Ordnung, können aber das immens hohe Niveau der regulären Songs der Scheibe natürlich nicht halten. Ich fühle mich des Öfteren an andere STORMWITCH-Songs erinnert. Vielleicht wurden Fragmente der Songs später für andere Stücke verwandt.

Normalerweise bin ich eher skeptisch gegenüber Bonustracks, und auch hier sollen sie wohl vor allem dazu dienen, zusätzliche Kaufargumente für Leute zu liefern, die das Album bereits haben. Andererseits gab's die Scheibe noch nie offiziell auf CD und sie war seit Ewigkeiten überhaupt nicht mehr erhältlich, weshalb ich das irgendwie doch nicht so schlimm finde. Neueinsteiger freuen sich sowieso drüber, und die Altfans müssen halt überlegen, ob es ihnen die Sache wert ist. Ich werde mir wohl schon aus Lokalpatriotismus alle drei Rereleases kaufen müssen ...

Anspieltipps: Rats In The Attic, Stronger Than Heaven, Ravenlor

Quelle: www.powermetal.de

www.eternitymagazin.de

Teil drei meines Katerabbauprogrammes: die dritte Scheibe der schwäbischen Sturmhexen aus dem schönen Jahr 1986. Für Fans und Kritiker war diese Platte übereinstimmend DAS Meisterwerk überhaupt. Die miserable Labelpolitik von Seiten GAMA Records hat verhindert, dass man die Scheibe in einem Atemzug mit der Branded and Exiled von Running Wild, der Walls of Jericho von Helloween und der Heavy Metal Breakdown von Grave Digger als Aushängeschild des Heavy Metal made in Germany noch heute nennt. Ironischerweise ist es in Osteuropa genau umgekehrt, dort denkt jeder Fan des gepflegten 80s Metal sofort an die schwäbischen Chaoten. „Stronger than Heaven“ markierte auch den Anfang der Kostümbälle auf der Bühne, die Horroreffekte traten zugunsten der Rüschenhemden und anderer Klamotten aus dem 17. und 18. Jahrhundert in den Hintergrund, ebenso reifte die Musik endgültig zu dem heran, was Stormwitch ausmachen sollte, bis sie sich dann mit den reichlich orientierungslosen Shogun und War of the Wizards ihr Grab schaufelten. Aber das war schon in den 90ern und keinen hats mehr gekümmert. Anno 86 aber war der Höhepunkt erreicht, Songs wie „Rats in the Attic“, das von Hammerfall gecoverte Ravenlord oder der unglaublich geniale Titeltrack „Stronger than heaven“ sind Meilensteine des melodischen Metal, da kommen die Keyboardfetischisten heutzutage nicht mal mehr in die Nähe. Härtegradmässig wieder einen Schritt runter, dafür harmonietechnisch eine Sprosse rauf auf die Leiter und vor Ideen sprühend, so klang das damals. Die Melodien gingen sofort ins Ohr und bleiben dort. Das Konzept passte zur Musik wie der Arsch auf den sprichwörtlichen Eimer. Die Hexen hatten jedoch das Problem, dass sie von der aufkommenden Thrash-Welle überspült wurden, deren Anhänger mit diesen tuntigen Outfits nix anfangen konnten und diese Mucke als überlebt betrachteten. Wäre Stormwitch eine der gut promoteten US-Bands gewesen, die wie WASP mit großem Hallo über den Teich geschippert wurden, ich bin sicher, der deutsche Michel hätte sich nicht so abweisend verhalten. Leider ein Schicksal, dass die Witches mit Heavens Gate und Scanner teilten, beides begnadete Melodic Metal Bands vor dem Herren die in der bedeutungslosigkeit versanken. Ein kleiner Tipp: Tarots Myst, ein Projekt des Stormwitch Gitarristen aus den späten Neunzigern bietet gutklassigen Metal, den man durchaus mal antesten sollte. Auch das Comeback-Album „Dance with the Witches“ ist eine interessante Anschaffung, wenngleich nicht jeder Song das typische Stormwitch-Flair versprüht. Die ganz neue Scheibe ist mir leider nicht bekannt. Und zu guter letzt, weil’s ihm schon langsam peinlich wird: Battlecry Records is King, Praise Preisig! Hehe…

Quelle: www.eternitymagazin.de