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www.metalspheres.de

Stormwitch in der Kategorie unserer All-Time-Faves? Sicher. Gilt die Band für mich bis heute als eine der unterbewertetstend Combos aller Zeiten. Schon mit dem Debut "Walpurgis Night" und den beiden Nachfolgern "Tales of Terror" und "Stronger than Heaven" (etwas schwächer) hatte man die Maßstäbe für alle Nachahmer sehr hoch gelegt, doch "The Beauty and the Beast" ist für mich nicht nur das erfolgreichste Album Stormwitchs, sondern auch gleichzeitig ein Meilenstein der Metal- oder besser: Hard Rock-Geschichte. Denn was auf diesem Album geboten wird ist einmaliger Stoff, läßt sich aber auch nur noch bedingt als Power Metal bezeichnen. Die äußere Entwicklung Stormwitchs weg vom klischeebehafteten "Leder und Nieten"-Image hin zum barocken "Black Romantic Stil" brachte nämlich auch eine musikalische Hinwendung zu einem etwas kommerzielleren, teils keyboardunterlegten Sound mit sich, den nicht alle Fans der ersten Stunde gut hießen, der aber losgelöst von jeglichem Schubladendenken das wohl stärkste Album der Band offenbarte. Kompakt wie eine Einheit präsentieren sich die Songs, angefangen beim schnellen "Call of the Wicked" bis hin zum melancholischen "Welcome to Bedlam". Kein Ausfall auf der Scheibe. Wären Stormwitch seinerzeit bei einem Majorlabel gewesen, wäre sicherlich auch der finanzielle Erfolg nicht ausgeblieben, so kann das Fazit nach dem Genuss dieser Scheibe nur lauten. Gerade weil das Album aber 1987 bei GAMA erschien, braucht man eine gehörige Portion Glück, um sie heute noch irgendwo abgreifen zu können. So hatte auch ich ziemlichen Dusel, daß mir das Teil einst auf der Metal-Börse in der Batschkapp in die Hände fiel. Als Anspieltips empfehle ich "The Beauty and the Beast" bei dem Lisa Wheeler als Gastmusikerin zu hören ist oder den Midtempo-Kracher "Russia's on Fire".

Quelle: www.metalspheres.de

www.underground-empire.com

Auf ihrer vierten Scheibe »The Beauty And The Beast« setzte sich der Trend zu kommerzielleren Songs im glatterem Soundgewand bei STORMWITCH fort. Jedoch schaffte man es auf dieser Platte noch, die Komponenten "Metal" und "angepeilte bessere Verkäuflichkeit" harmonisch zu verbinden, so daß Songs wie ›Emerald Eye‹, der Titeltrack oder ›Russia's On Fire‹ gewiß zu den stärksten Nummern der Hexen gezählt werden dürfen, während ›Just For One Night‹ als einziger Ausfall angesehen werden muß. Außerdem enthält die Scheibe in Form von ›Tears By The Firelight‹ die "große STORMWITCH-Ballade".
Beim Nachfolger »Eye Of The Storm« nahm jedoch der Amerikanisierungsfaktor ein wenig zu sehr Überhand, so daß die Platte zwar unbestritten gut ausfiel und Songs wie ›Heart Of Ice‹ oder die Titelnummer großartig sind. Dennoch wurde die Platte hier und da zu seicht, so daß sie die schwächste Veröffentlichung des klassischen STORMWITCH-Teams ist, aber locker alles in den Schatten stellt, was die Band danach fabrizierte.
Diese beiden Platten wurden nun, jeweils um etliche Livesongs aufgestockt, auf CD wiederveröffentlicht, so daß wir - sofern noch eine Veröffentlichung der Livescheibe »Magyarországon« erfolgt ist - die ganzen alten Graupressungen in die Tonne treten können; oder zumindest wie in meinem Fall in den Schrank der Obskuritäten umtopfen können.

Quelle: www.underground-empire.com

www.sleaze-metal.com

In den 80er waren “Stormwitch” eine echte Bank im German Heavy Metal, die Mannen um Sänger “Andy Aldrian” legten ein Hammer Album nach dem nächsten ab und 1987 war “The Beauty and the Beast” an der Reihe, der vierte Longplayer wenn ich mich nicht täusche. Im Gegensatz tz früheren Werken zeigten sich die Deutschen auf dem Back Cover von der etwas schwuleren Seite, ne verzeiht mir aber die Kleider sind schon etwas daneben, aber in den 80er verzeihen wir natürlich alles, aber diese adeligen Klamotten sind schon etwas lächerlich...etwa so wie heute “Rock n Rolf” rumlauft. Der Sound ist etwas melodischen geworden, klar der Heavy Metal ist immer noch rege vertreten, aber alles einwenig softer, was gar nicht mal verkehrt ist. Der Opener ist schon mal ein echter “Stormwitch” Klassiker, “Call of the Wicked”, glänzt mit einem coolen Refrain, der man einfach mitträllern kann. Der Titelsong rockt auch amtlich und das schnelle “Just for the Night” drückt heftig auf das Speed Pedal. Weiter geht es melodisch mit “Emerald Eyes”, nebst einem smarten Chorus ist auch das Gitarren Solo mehr als gelungen. Leider sind “Stormwitch” heute nur noch einen Schatten ihrer selbst und haben sich im letzten Jahr zu Recht aufgelöst. Hier wurde noch frisch abgefeiert und das sogar mit einem wunderschönen mittelalterlichen Ballade in Form von “Tears by the Firelight”. Dass tolle an dieser Band waren schon immer die geilen Hooklines und Melodien, wenn man sich “Hammerfall” anhört merkt man erst so richtig woher die Schweden ihre größten Einflüsse gezogen haben. Der Mid Tempo Stampfer “Russia’s on Fire” kann sich auch hören lassen, hier singt Frontman “Andy Aldrian” zwischendurch wieder mal ganz hoch. Die zweite Hälfte des Albums ist zwar nicht mehr ganz so stark, aber auch diese Songs sind nicht zu verachten, “Cheyenne” erinnert an die ersten beiden Scheiben und das Finale “Welcome to Bedlam” ist mit einem fabelhaften Refrain bestückt. Ich glaube die alten Alben von “Stormwitch” wurden nie wieder veröffentlicht, wäre vielleicht mal an der Zeit oder? Findet ihr “The Beauty and the Beast” auf E-Bay zu einem fairen Preis, würde ich auf jeden Fall zugreifen...it’s German Metal History Baby!!

Quelle: www.sleaze-metal.com