Der "Hexenkessel" auf dem Cover von "Stronger Than Heaven" stammt aus Mutters Waschküche des ehemaligen Manager Marc-Eric Fronmüller. Er wurde in früheren Zeiten zum Wäsche waschen benutzt.



RockHard
Im Moment werden sehr viele HM-Platten deutscher Gruppen auf den Markt geworfen, und ich möchte meinen, daß mindestens die Hälfte davon totaler Mist ist. Nichts gegen deutsche Bands (ganz im Gegenteil), aber das ist nun einmal so. STORMWITCH würde ich noch zur besseren Hälfte rechnen, denn die Gruppe ist zum Glück nicht so einfallslos wie viele ihrer Kollegen. Stilistisch angelehnt an Iron Maiden und Cloven Hoof, machen STORMWITCH stellenweise recht intelligenten HM. Auffallend sind die guten Gitarrensoli von Harald Spengler und der (für meine Ohren) schlechte Gesang, und so ist es auch nicht verwunderlich, daß das beste Stück die Instrumentalnummer 'Excalibur' ist, Trotzdem, schlecht sind STORMWITCH nicht, für Black Metal-Freaks vielleicht sogar sehr interessant. Eine 7,5 für "Walpurgis Night".
Verfasser: Holger Stratmann
Ausgabe: Heft #8
Quelle: www.rockhard.de
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Endlich sind die ersten drei Stormwitch Alben auf CD erhältlich. Remastered mit tollem Klang, Bonus Songs und schönen Linier Notes, so muß eine CD Veröffentlichung aussehen. Und man kann Battle Cry Records nur danken, daß sie sich dieser erstklassigen Heavy Metal Scheiben angenommen haben.
Und was soll ich euch noch groß erzählen. "Walpurgis Night", die aller erste Scheibe der Band, ist ein großartiges Album. Schöne packende Riffs, klassische Leads, genialer Gesang, Power und die nötige Melodie wechseln sich auf diesem wunderschönen Album geschickt ab, so daß es einfach Spaß macht sich diesen Klassiker des melodischen Metals auch 20 Jahre nach seinem Erscheinen noch anzuhören. Hier können Fans des konventionellen Heavy & Melodic Metal einfach keinen Fehler machen. Musikalisch klingt die Band ein wenig nach Hammerfall und den alten Omen. Ob der Einstiegs-Song "Cave of Steenfoll" (großartiger Heavy Metal zum abfeiern), die Mid-Temo Hymne und Stimmungsmacher "Priest of Evil", das schier geniale von grandiosen Riffs angetriebene "Flour in the Wind", das schnelle und packende "Werewolves on the Hunt", oder die Hymne "Walpurpigs Night", hier ist alles erstklassig. Dies war das erste Album der Band, das 1984 raus kam. Und es war schon fast unheimlich wie gut die Band schon damals war.
Leider blieb die Band was (inter)nationalen Erfolg betraf völlig unbeachtet. Eine Tatsache, die man sich im nachhinein eigentlich gar nicht erklären kann, denn wer so starken Heavy Metal spielt müsste längst zu den etablierten Bands zählen, will man meinen. Egal, wer auf die seligen 80er Jahre steht der kommt an diesem famosen 80er Album sowieso nicht vorbei. Also Leute, holt euch diese CD und am besten gleich die anderen zwei; glaubt mir ihr, werdet es nicht bereuen und überrascht sein wie stark Stormwitch damals waren. Übrigens sind 4 Live Bonus Songs auf dieser CD, einer davon ist ein zuvor unveröffentlichtes Stück. Daß es sich klanglich um 80er Aufnahmen handelt, die technisch nicht mehr mit heutigen Live Veröffentlichungen mithalten können, fällt nicht weiter ins Gewicht, da die Songs musikalisch eben richtig gut sind.
Quelle: www.metalspheres.de
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Wenn man die Frage nach dem Besten, das Deutschland metallischerdings bislang hervorgebracht hat, stellt, muß sehr bald auf die STORMWITCH-Frühwerke stoßen. Und genau jene sind nun erstmals in vernünftiger Form auf CD veröffentlicht worden, während man sich bis dato nur mit verschiedensten zwielichtigen Ramschpressungen herumärgern mußte.
So präsentiert das '84er Debüt »Walpurgis Night« eine Band, die unbekümmert drauflosspielt, doch schon zu diesem Zeitpunkt ihren melodischen Heavy Metal erstaunlich gekonnt abfeuert. Auf dem Nachfolger »Tales Of Terror« von 1985 legte man jegliche Kinderkrankheiten ab und ließ nun verstärkt textliche Einflüsse von Schriftstellern wie Edgar Allan Poe (s. ›Masque Of The Red Death‹) zur Geltung kommen, was der Band den Titel "Masters Of Black Romantic" eintrug. Auf der im Folgejahr erschienenen dritten Scheibe »Stronger Than Heaven« führte die Band ihre Mischung aus Power und Melodie zur Perfektion und schuf ein echtes Meisterwerk. Auf diesem Album befindet sich neben dem besten STORMWITCH-Song ›Eternia‹ auch die Nummer ›Ravenlord‹, durch die dank der HAMMERFALL-Coverversion der Name STORMWITCH vor Jahren wieder in Gedächtnis zurückgerufen wurde.
Alle drei CDs wurden mit reichhaltigen Booklet ausgestattet und enthalten jeweils vier Bonustracks: Dabei handelt es sich zumeist um Liveaufnahmen, unter denen sich acht unveröffentlichte Songs befinden. Zwar ist die Klangqualität nur mittelprächtig, doch wen würde das stören, wenn diese Meilensteine der deutschen Metalgeschichte endlich für jedermann zugänglich sind?
Quelle: www.underground-empire.com
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Zwar brachten B.O.Records im Jahre 1998 bereits eine gute Compilation der ersten drei Stormwitch-Alben auf den Markt, doch zum einen existiert B.O. nicht mehr und somit dürfte die CD heuer schwer zu bekommen sein und zudem birgt das frühe Stormwitch-Material soviel Klasse, dass ein kompletter Re-Release hier durchaus Sinn macht. Los geht’s mit dem Debüt „Walpurgis Night“ aus dem Jahre 1984 – das sicherlich härteste und raueste Werk, dass typischen German Metal beinhaltete. Aber bereits hier konnte man Andy Mück’s einzigartiges Organ ansatzweise wie beim Judas-lastigen „Priest Of Evil“ heraushören. Auch Stormwitch zeigten sich damals beeindruckt von der NWOBHM und so klingt beispielsweise der Anfang von „Skulls And Crossbones“ schon stark nach Maiden (wie auch das Instrumental „Excalibur“), birgt aber im weiteren Verlauf noch einen hochmelodischen Refrain, wie er später zum stetigen Markenzeichen der Band wurde. Zu meinen Favoriten zählt ganz klar das flotte „Werewolves On The Hunt“, aber auch das sehr Scorpions-lastige Titelstück hat aufgrund der Gesangslinien durchaus seinen Reiz. Ausklingen lässt man das Werk mit einem weiteren Teutonen-Metal-Kracher mit dem Namen „Thunderland“, bevor als Bonus noch vier Live-Tracks verbraten wurden. Neben dem Originl-Artwork verfügt der Re-Release auch über die kompletten Texte sowie entsprechenden Liner Notes. Das Album wurde übrigens in nur acht Tagen aufgenommen und die Aufnahmen wurden exakt in der „Walpurgis Night“ beendet – so entstehen Legenden.
Quelle: www.metal-district.de
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„Stormwitch“ wurden bereits 1979 in Gerstetten/Germany gegründet, damals waren sie noch unter dem fragwürdigen Namen „Lemon Sylvan“ unterwegs ehe sie sich in „Sturm Hexe“ umbenannt haben. 1984 war es dann soweit mit „Walpurgis Night“ veröffentlichte die Deutsche Heavy Metal Band ihr erstes Album welche heute als absoluter Klassiker gilt und von vielen vergöttert wird. Nicht zu unrecht würde ich meinen, denn „Stormwitch“ waren damals in der Form ihres Lebens und hungrig auf Erfolg. Mit Nietengurt und Lederhosen bewaffnet machten sie sich auf den Weg um den Heavy Metal Breakdown zu schaffen. Die Band hatte immer schon ein Fable für Fantasy Geschichten und so verwundert es nicht das man sich bei den Songtitel an Hexen und der Geschichte von King Arthur orientiert. „Walpurgis Night“ wird durch das instrumentale „Dorian Gray“ eröffnet, „Gray“ der dank seinem Bild des ewigen Lebens mächtig war hätte sicher Freude an diesem Opener. Mit „Cave of Steenfoll“ geht es dann in die zweite Runde, ein rauer Metal Song mit vielen Ecken und Kanten. Bombastisch geht es weiter mit „Priest of Evil“ und dem Titeltrack „Walpurgis Night“. Um einiges besser gefällt mir aber das schnelle „Flour in the Wind“ welches amtlich los brettert. Legendär sind die hohen Screams von „Andy Mück“ die es dann auch beim coolen „Warlord“ zu hören gibt. Auch wenn ich „Walpurgis Night“ mag, bevorzuge ich doch „Stronger than Heaven“ denn die Chöre und Melodien sind auf dem dritten Werk der Deutschen wesentlich besser. Kult hin oder her geht das Debut musikalisch sicher in Ordnung aber hier ist doch nicht alles gold was glänzt und zwischendurch wirkt mir die Scheibe etwas zu eintönig.
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Zwanzig Jahre nach Veröffentlichung kommt nun endlich auch das offizielle STORMWITCH-Debüt "Walpurgis Night" zu CD-Ehren, und wenn man sich die insgesamt neun Songs des eigentlichen Albums heute noch einmal zu Gemüte führt, dann kommt man schnell zu dem Schluss, dass es dafür auch langsam mal an der Zeit war. Da blickt man schon fast wehmütig auf eine Zeit zurück, in der STORMWITCH noch wussten, wie traditioneller, melodischer Heavy Metal gespielt wird, während die Band um Hauptsongwriter Andy Mück seit ihrem vor kurzem vollzogenen Comeback in Sachen Songwriting irgendwie in der Krise steckt. Die letzten beiden Platten waren jedenfalls alles andere als das Gelbe vom Ei und fügten dem ansonsten sehr guten Ruf der Band einige dunkle Flecken hinzu.
Aber erfreuen wir uns jetzt erst mal an der Neuveröffentlichung von "Walpurgis Night" und solchen Songs wie 'Priest Of Evil', 'Warlord' und 'Thunderland', die zwar einerseits wie die deutsche Antwort auf die ersten beiden MAIDEN-Alben klingen, nichtsdestotrotz aber diesen urtypischen Charme besitzen, den man auch heute noch nur dieser Band nachsagt. Die tollen Duelle der Leadgitarren, der unnachahnliche Gesang von Andy Mück und natürlich die unheimlich genialen Melodien, all das zeichnete STORMWITCH in den Achtzigern aus, und genau das vermissen die Fans im Jahre 2004 bei Lieblingen so sehnsüchtig.
Daher ist "Walpurgis Night" definitiv auch eine Pflichtanschaffung für sämtliche Anhänger des traditionellen europäischen Metals, egal, ob man nun auf IRON MAIDEN, HAMMERFALL, NOCTURNAL RITES oder sonstwen steht; dieses Album hat definitiv einen unterschwelligen Einfluss auf ganz viele seiner Nachfolger hinterlassen. Auch heute klingen die neun Kompositionen von "Walpurgis Night" noch dermaßen frisch und unverbraucht, und spätestens in dem Moment, in dem die Rhytmus-Sektion es beim Opener 'Cave Of Steenfoll' (also direkt zu Beginn) so richtig krachen lässt, sollte jeder Heavy-Metal-Maniac von STORMWITCH infiziert sein.
Der Re-Release dieser Scheibe kommt mit ganzen vier Bonustracks daher, wobei es sich in erster Linie um Live-Aufnahmen aus der Rockfabrik Ludwigsburg handelt (Datum unbekannt), deren Soundqualität erstaunlicherweise noch besser ist als die der Originalaufnahmen zuvor. Desweiteren gibt es mit 'Light The Pyre' noch einen ganz raren Song, der sich prima ins tolle Gesamtbild dieses Albums einfügt.
Gutes Package, welches sich (ich erwähnte es bereits) jeder einzelne Anhänger der traditionellen Lehre in den Schrank stellen muss!
Anspieltipps: Priest Of Evil, Cave Of Steenfoll, Skull And Crossbones, Walpurgis Night, Warlord
Quelle: www.powermetal.de
www.eternitymagazin.de
Die Sturmhexen sind so ein Rerelease der echt mal nötig war. Wie beim gesamten GAMA-Backkatalog schwirrten nur mehr oder minder illegale Bootlegs mit liebloser Aufmachung durch die Gegend, jetzt hat sich Andy Preisig die Rechte an den alten Schoten gesichert und kann endlich die unterbewertetsten deutschen Bands aller Zeiten wieder ans Licht bringen (als nächstes bitte Darkness, Tyrant und High Tension !) Achja: PRAISE PREISIG !! Nu' aber zu de' Hex': Sehr deutscher Heavy Metal aus einer Zeit, als Rage noch unter Avenger bekannt waren (und auch bessere Musik gemacht haben). Was die Witches von der Masse der Mitbewerber wie Angel Dust unterscheid und sie zu einer absoluten Kultband gemacht haben, waren die Gimmicks und Showeinlagen, Schwertkämpfer, Pyros, barocke Kostüme, Horrormasken, das volle Programm sozusagen aus einer glücklicheren Zeit, als man noch kein Gefühl für Peinlichkeit hatte. Heute muss ja alles cool sein, aber damals konnte man sich getrost optisch zum Affen machen, wie n Eunuch jodeln und gute Songs schreiben und dennoch Erfolg haben. In Osteuropa konnten die Schwaben ganze Stadien füllen, hier kamen sie durch das Bankrotteurslabel GAMA leider nicht recht vom Fleck, aber 8 Alben bis zum Split, mittlerweile neun plus eine Best of sind recht beachtlich. Cans und Dronjak haben die Sturmhexe vor dem völligen Vergessen bewahrt, als sie Ravenlord coverten und ungefragt jedem Journalisten aufs Brot schmierten, wie geil sie die Band doch fanden. Danach haute ein Sublabel von Last Episode eine Best of raus, die kurzfristig dem Engpass Abhilfe schaffen konnte, eine Reunion war auch fällig, aber ausser Andy Müclk war keiner mehr an Bord, zwei der Mitmusiker von damals haben parallel dazu The Armada an den Start gebracht, nicht übel zwar, aber eine Geschichte, die eher vom welken Lorbeer der grossen Vergangenheit profitiert, als an Grosstaten wie Walpurgis night anzuknüpfen. Jetzt also zum ersten Langeisen, das an der Walpurgisnacht 84 auf die Welt losgelassen wurde.9 Absolut edle Klassiker plus 4 Livetracks gibt es zu hören. Vom Riffing her typisch deutscher Heavy Metal, wie etwa die genannten Avenger, oder die zweite Angel Dust. Was Stormwitch besonders macht, sind die NWobHM-artigen Einschübe und die herrausragende zweistimmige Gitarrenarbeit, die den Songs eine ganz eigene gruselig-schöne Atmosphäre verleiht. Auch die Ausdrucksstarke Stimme von Andy Mück trug zu dem Entstehen des Kultes bei, rauh, aber melodisch, wer das heute hören will, sollte mal den Sound von Solemnity antesten, die in Form und Inhalt auf den Spuren der Hexen wandeln. Eigentlich muss man nicht mehr dazu sagen, denn eigentlich sollte die CD in jedem Regal stehen, das ist schliesslich genauso metallische "Allgemeinbildung" wie Manowar, Slayer oder Iron Maiden. Der Sound ist leider nicht mehr wirklich konkurrenzfähig, aber das sollte nicht stören, damals kams mehr auf die Musik an als auf studiotechnischen Overkill. Auf dieser Scheibe ist jede Melodie ein Knaller, jeder Song ein Klassiker, wer also regelmässig zum Keep It True, dem Headbangers, Balingen oder dem neuen Swordbrothers Festival pilgert, guten deutschen Qualitätsstahl mag, der muss sich diese Rereleases unbedingt sichern. Damit hat die Jagd nach drittklassigen Bootlegs mit scheußlichem Artwork endlich ein Ende, Linernotes, Texte und kultige alte Photos machen die Neuauflage zum Pflichtprogramm. Praise Preisig, falls ich das noch nicht erwähnt habe.
Quelle: www.eternitymagazin.de


